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Das Buch: Spiel auf Zeit, NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

Cover_Spiel auf Zeit.jpg »Die deutsche Politik muss sich mit den Opfern als Menschen beschäftigen. Wir sind kein Abstraktum«, sagt Argyris Sfountouris, Überlebender des SS-Massakers vom 10. Juni 1944 in Distomo, Griechenland. »Würden Opfer entschädigt, würden sich Kriege nicht mehr lohnen.« weiter »

Veranstaltungen zum Buch

premiere_spielaufzeit.jpg 07. Oktober 2016, Dortmund, 19 Uhr
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
in Zusammenarbeit mit bodo e.V., Migrantenpop-Projekt, Jugendforum vom Planerladen e.V. und Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
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„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.”

distomo05 Vor 70 Jahren überlebte Argyris Sfountouris das SS-Massaker im griechischen Distomo. Er berichtet von seinen langen Bemühungen um Anerkennung der geschichtlichen Wahrheit und um Entschädigung.
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Verhinderung von Amts wegen

ghetto_rente2 1997 ist in der Bundesrepublik rückwirkend das Ghetto-Rentengesetz in Kraft getreten. Es soll Opfern des Nationalsozialismus, die im Ghetto “aus eigenem Willensentschluss” und gegen “Entgelt” eine Beschäftigung ausgeübt haben, zu einer Wiedergutmachung verhelfen, weil sie im Ghetto keine Rentenansprüche erwerben konnten. Doch von schneller und unbürokratischer Hilfe, die den Holocaust-Opfern versprochen wurde, kann aufgrund der Ablehnungsquote der Anträge keine Rede sein. Eine rechtsstaatlich zweifelhafte Dimension erhielten die Begriffe “schnell und unbürokratisch” zudem in Nordrhein-Westfalen.
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Ein Kampf gegen Windmühlen

t4_01_by-e-m-urbitsch Etwa 300.000 Menschen wurden im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasie-Programms ermordet. Durch Medikamente, Gas, gezieltes Verhungern lassen. Circa 360.000 Menschen wurden zwangssterilisiert. Noch heute kämpfen Zwangssterilisierte und »Euthanasie«- Geschädigte um Anerkennung und Entschädigung.
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