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Erinnerungspolitik

Fallout-25 years after Chernobyl

In entlegenen Dörfern der Ukraine gehören kontaminierte Nahrungsmittel zum Alltag. Für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen gibt es keine Alternative. Nach der Tschernobyl-Katastrophe hat die ukrainische Regierung regelmäßig sowohl die Kontamination von Lebensmitteln und Böden als auch individuelle Strahlendosen untersucht. Das Programm “Dosimetric classification of settlements of Ukraine contaminated as a result of Chernobyl catastrophe” wird seit 2009 nicht mehr ausgeführt.
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180 weiße Zeichen auf grauem Asphalt

Fußnote auf der Reeperbahn vor dem Pennymarkt Sie sind auf dem Rathausmarkt. Auf den Landungsbrücken vor dem Museumsschiff Rickmer Rickmers. Auf der Reeperbahn vor dem populären Penny Markt und vor der Polizeistation Davidwache. 180 Zeichen weißer Sprühfarbe besetzen seit Anfang Mai den Asphalt der Hansestadt Hamburg.
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Spiel auf Zeit

ghetto_rente1 Überlebende der Ghettos streiten seit Jahren mit deutschen Rentenversicherern über ihre Rentenansprüche aus Beschäftigungen im Ghetto. Kein Gesetz in der Geschichte der Wiedergutmachung in der Bundesrepublik hat eine so hohe Ablehnungsquote von Entschädigungsanträgen zur Folge gehabt, wie das „Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus der Beschäftigung in einem Ghetto“, kurz ZRBG.
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Wegweiser in die Vergangenheit

01_sandbostel Es gibt sie – mittlerweile. Eindeutige Wegweiser mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund. „Gedenkstätte Lager Sandbostel“ ist dort zu lesen. Seit Dezember letzten Jahres weist das schlichte Schild an der Kreisstraße des Ortes Selsingen auf das ehemalige Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Stalag X B in Sandbostel hin.
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Abgelaufene Solidarität

arslan6 Dreizehn Jahre nach dem Brandanschlag von Mölln kämpfen die Überlebenden noch immer: mit Behörden, leeren Versprechungen und der eigenen Erinnerung.
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