{"id":695,"date":"2016-07-23T10:00:00","date_gmt":"2016-07-23T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/q-words.net\/?p=695"},"modified":"2016-07-23T11:47:32","modified_gmt":"2016-07-23T11:47:32","slug":"das-buch-spiel-auf-zeit-ns-verfolgte-und-ihre-kampfe-um-anerkennung-und-entschadigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/q-words.net\/?p=695","title":{"rendered":"Das Buch: Spiel auf Zeit, NS-Verfolgte und ihre K\u00e4mpfe um Anerkennung und Entsch\u00e4digung"},"content":{"rendered":"<p>[Not a valid template]\u00bbDie deutsche Politik muss sich mit den Opfern als Menschen besch\u00e4ftigen. Wir sind kein Abstraktum\u00ab, sagt Argyris Sfountouris, \u00dcberlebender des SS-Massakers vom 10. Juni 1944 in Distomo, Griechenland. \u00bbW\u00fcrden Opfer entsch\u00e4digt, w\u00fcrden sich Kriege nicht mehr lohnen.\u00ab <!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDie Politik der Bundesrepublik gilt in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung weltweit als Modell einer gelungenen Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Opfer von Kriegsverbrechen und Verfolgung. Tats\u00e4chlich hat die Mehrheit der mehr als 20 Millionen NS-Verfolgten nie eine Entsch\u00e4digung erhalten. Andauernde Auseinandersetzungen zur Verfolgung w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs bestimmen weiterhin den Alltag vieler \u00fcberlebender NS-Verfolgter und pr\u00e4gen die Beziehungen Deutschlands zu anderen L\u00e4ndern. Das Buch belegt an zahlreichen Beispielen, dass die sogenannte Wiedergutmachung mehr einem Mythos als einem Modell gleicht.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDie letzten \u00fcberlebenden NS-Verfolgten sterben und es stellt sich die Frage, wie die Erinnerung an ihre Erfahrungen und an die NS-Verbrechen weiterhin lebendig gehalten werden soll. Das Buch soll dazu einen Beitrag leisten und aufzeigen, dass Deutschland eine historische Verantwortung tr\u00e4gt \u2013 entgegen allen Schlussstrichdebatten.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nAn biografischen Beispielen ausgegrenzter NS-Verfolgter, die f\u00fcr unaufgearbeitete Verbrechen, f\u00fcr \u00bboffene Rechnungen\u00ab der Geschichte stehen, schildern die eindringlichen Reportagen ihre bis heute andauernden K\u00e4mpfe um Anerkennung und Entsch\u00e4digung und wie sie ihre Geschichte durch juristische und politische Arbeit vor dem Vergessen bewahren wollen. Die Perspektive der Verfolgten steht dabei immer im Vordergrund.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nISBN 978-3-86241-451-2<br \/>\nerschienen: M\u00e4rz 2016 | lieferbar<br \/>\n368 Seiten | Paperback | 24,00 Euro<br \/>\nReportagen in Text und Bild<br \/>\nVerlag <a href=\"http:\/\/www.assoziation-a.de\/buch\/188\" target=\"_blank\">Assoziation A<\/a>\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<strong>Kurzbio Autorinnen<\/strong><br \/>\nDie Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Elisabeth Mena Urbitsch arbeiten seit 2005 als Team zusammen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen zu erinnerungspolitischen Themen. Ihre Reportage \u00bbSpiel auf Zeit\u00ab zu \u00dcberlebenden des Nationalsozialismus und deren Kampf um ihre Ghetto-Renten wurde 2010 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 bekamen sie diesen Preis ein zweites Mal f\u00fcr ihre Reportage \u00bbHasenbrote\u00ab aus der Reihe \u00bbOffene Rechnungen\u00ab, in der sie die andauernden Auseinandersetzungen von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entsch\u00e4digung darstellen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDie Verlagsvorschau k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.assoziation-a.de\/buch\/Spiel_auf_Zeit\" target=\"_blank\">hier<\/a> ansehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbDie deutsche Politik muss sich mit den Opfern als Menschen besch\u00e4ftigen. Wir sind kein Abstraktum\u00ab, sagt Argyris Sfountouris, \u00dcberlebender des SS-Massakers vom 10. 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