{"id":16,"date":"2008-05-13T15:12:21","date_gmt":"2008-05-13T15:12:21","guid":{"rendered":"http:\/\/q-words.net\/?p=16"},"modified":"2011-04-28T10:51:37","modified_gmt":"2011-04-28T10:51:37","slug":"wegweiser-in-die-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/q-words.net\/?p=16","title":{"rendered":"Wegweiser in die Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p>[Not a valid template] Es gibt sie \u2013 mittlerweile. Eindeutige Wegweiser mit schwarzer Schrift auf wei\u00dfem Hintergrund. \u201eGedenkst\u00e4tte Lager Sandbostel\u201c ist dort zu lesen. Seit Dezember letzten Jahres weist das schlichte Schild an der Kreisstra\u00dfe des Ortes Selsingen auf das ehemalige Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Stalag X B in Sandbostel hin.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nNach Sandbostel sind es noch 8 Kilometer. Die Allee, die erst noch eine werden will, windet sich durch eine sichtbar auf Strukturentwicklungsgelder aus Br\u00fcssel angewiesene Gegend. Idyllisch liegt das 832 Seelendorf Sandbostel an den Ausl\u00e4ufern des Huvenhoopsmoores, mitten im Elbe-Weser-Dreieck, zwischen Bremen und Hamburg. Hier hei\u00dfen Gastst\u00e4tten noch aufrecht \u201eZum Gr\u00fcnen J\u00e4ger\u201c, werden Kartoffeln in kleinen Holzunterst\u00e4nden an der Stra\u00dfe vertrauensselig zum Verkauf angeboten und zieren efeuumrankte Niedersachsenh\u00f6fe mit gottesf\u00fcrchtigen Giebelunterschriften den Ortskern.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nIm weiteren Verlauf der Stra\u00dfe fallen den Vorbeifahrenden unweigerlich sieben akribisch aufgereihte, gleich ausgerichtete Holzbaracken ins Auge. Bis zum letzten Jahr versperrte der stark gewachsene Baumbestand den Blick auf die Architektur des Nazi-Regimes. Heute umh\u00fcllt nur noch der zartgr\u00fcne Schleier der verbliebenen Birken das ehemalige Lagergel\u00e4nde.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n\u201eDer Bestand des Stalag X B und gerade die parallel gereihten sieben Unterkunftsbaracken sind einfach einzigartig,\u201c bemerkt Andreas Ehresmann, Leiter der Gedenkst\u00e4tte und Projektkoordinator der Stiftung Lager Sandbostel. \u201eWenn man in der mittleren Baracke steht, aus den Fenstern herausguckt und durch die anderen Baracken hindurch sehen kann, ist die Visualisierung dieser monotonen Reihung absolut bemerkenswert und einmalig,\u201c stellt Ehresmann fest. Die insgesamt 23 historischen Geb\u00e4ude sind der gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Barackenbestand dieser Art in der Bundesrepublik. \u201eDer Zustand der Baracken ist fast schon pittoresk oder morbide,\u201c kommentiert der Projektkoordinator. Dadurch wirke das Ensemble fast so, als ob es aus der Epoche des Kriegsgefangenenlagers in die Jetztzeit transplantiert worden sei.\n<\/p>\n<h3>Einzigartige Baracken &#8211; pittoresk und morbide<\/h3>\n<p>Obwohl das Stalag X B eines der gr\u00f6\u00dften Hauptlager f\u00fcr Kriegsgefangene in Deutschland war, scheint seine Existenz in der \u00d6ffentlichkeit nahezu vergessen. Von 1939 bis 1945 war es ein Kriegsgefangenenlager mit durchschnittlich 30.000 bis 50.000 Inhaftierten. Seine H\u00f6chstbelegung erreichte es im September 1943, als 72.000 Gefangene dort untergebracht waren. Im April 1945 diente es au\u00dferdem als Auffanglager f\u00fcr die von der SS grausam durchgef\u00fchrten Evakuierungsm\u00e4rsche aus dem KZ Neuengamme bei Hamburg. Noch auf dem Weg fielen viele der circa 10.000 KZ-H\u00e4ftlinge den Gewaltexzessen der Wachmannschaften oder der Entkr\u00e4ftung zum Opfer.<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nRund eine Million Menschen aus 70 Nationen wurden durch das Lager geschleust. Unter ihnen befanden sich regul\u00e4re Kriegsgefangene, die im Zuge der vorr\u00fcckenden Front in Gefangenschaft gerieten und in Arbeitskommandos ins so genannte Hinterland gebracht wurden; Milit\u00e4rangeh\u00f6rige, die nicht bei regul\u00e4ren Kriegshandlungen festgenommen wurden wie beispielsweise italienische Milit\u00e4rs nach der Kapitulation Mussolinis; Zivilpersonen von der Handelsmarine oder einfache Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen, die von der deutschen Kriegsmarine aufgebracht wurden; KZ-H\u00e4ftlinge und die Frauen von der Armia Krajowa. Bei letzteren ist es jedoch ungesichert, ob sie einen Kombattantinnenstatus hatten. Am 29. April 1945 befreiten britische Truppen das Stalag X B. Bis dahin fanden mehrere zehntausend Menschen dort den Tod. Die ersch\u00fctternden Zust\u00e4nde im Lager Sandbostel charakterisierte der Berichterstatter der britischen Grenadier Guards bei der Befreiung als \u201ea minor Belsen\u201c.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nNach 1945 diente das Stalag X B weiter als Lager: Bis 1948 wurden Partei- und SS-F\u00fchrer dort interniert. Das Nieders\u00e4chsische Justizministerium nutzte das verbliebene Gel\u00e4nde von 1948-1952 als Au\u00dfenstelle des Gef\u00e4ngnisses Celle. Von 1952-1960 war Sandbostel Durchgangslager f\u00fcr m\u00e4nnliche, jugendliche DDR-Fl\u00fcchtlinge. Nachdem Teile des Lagers in Ackerland umgewandelt worden waren, entstand auf dem verbliebenen\u00a0 Bereich 1974 das Gewerbegebiet Immenhain. Dazu lie\u00df der damalige B\u00fcrgermeister Sandbostels, Heinrich Kruse, verlauten: \u201eWer jetzt noch sagt, dass hier ein Lager gewesen ist, der mu\u00df \u00b4ne Runde ausgeben.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nVon der Schwierigkeit, eine Auseinandersetzung \u00fcber das Geschehene zu f\u00fchren, wei\u00df Dr. Klaus Volland zu berichten. Gemeinsam mit Werner Borgsen ver\u00f6ffentlichte er das 1991 erschienene Buch \u201eStalag X B Sandbostel\u201c, das als erste Monographie eines Kriegsgefangenlagers in der Bundesrepublik gilt. Als Volland 1976 an das Gymnasium Bremerv\u00f6rde kam, h\u00e4tten ihm Sch\u00fcler erz\u00e4hlt, dass es in Sandbostel noch \u00dcberreste eines Kriegsgefangenenlagers gebe. F\u00fcr ihn der Auftakt einer Besch\u00e4ftigung mit dem Thema, die bis heute andauert. Sein Zorn und sein Wunsch nach Aufkl\u00e4rung waren geweckt, als er entdeckte, dass \u201eauf dem Lagerfriedhof in Sandbostel viele Tausend sowjetische Kriegsgefangene anonym in Massengr\u00e4bern bestattet sind und auf dem historischen Lagergel\u00e4nde damals keinerlei Hinweis auf die Geschichte des Lagers zu entdecken war,\u201c erkl\u00e4rt Volland.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDenn bis zur Aufstellung der Hinweisschilder gab allein der verwitterte Wegweiser zur Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte Sandbostel Eingeweihten Aufschluss \u00fcber das, was von 1939-1945 in dieser Gegend geschah. \u201eIm Grunde ist Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte der falsche Begriff, weil dort keine regul\u00e4ren Kriegstoten bestattet sind,\u201c erl\u00e4utert Ehresmann. \u201eDas ist der Lagerfriedhof f\u00fcr die Toten aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag X B und die KZ-H\u00e4ftlinge, die Mitte April 1945 hierher gebracht wurden und sowohl in der Zeit des Lagers als auch kurz danach gestorben sind.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nBesondere Auseinandersetzungen in der Umgebung rief das ehemalige Mahnmal der Sowjets hervor, dessen dreisprachige Inschrift lautete: \u201eHier ruhen 46.000 russische Soldaten und Offiziere, zu Tode gequ\u00e4lt in der Nazigefangenschaft.\u201c Der Landkreis Bremerv\u00f6rde und das nieders\u00e4chsische Innenministerium kamen in den 1950er Jahren zu dem Schluss, dass die Zahl der Toten \u201e\u00fcbertrieben hoch\u201c und es notwendig sei, der \u201ePropaganda\u201c entgegen zu wirken. 1956 wurde das sowjetische Denkmal gesprengt. Drei schlichte Monolithe mit den Worten \u201eEure Opfer \u2013 Unsere Verpflichtung \u2013 Frieden\u201c ersetzen es seitdem. \u201eUrspr\u00fcnglich war die Inschrift anders herum gedacht,\u201c stellt Ehresmann klar. Sie sollte \u201eUnser Opfer, Eure Verpflichtung\u201c lauten, also \u201eeine pers\u00f6nliche Ansprache der Toten an die \u00dcberlebenden\u201c sein. \u201eSo ist es relativ belanglos, denn es ist keine pr\u00e4zise Lokalisierung oder Definition dessen, wer dort nun liegt,\u201c kommentiert Ehresmann.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nIn der Region habe man sich lange Zeit schwer damit getan, so Volland, \u201edas Leiden der Gefangenen aus vielen L\u00e4ndern der Erde im Lager Sandbostel und insbesondere das Massensterben von sowjetischen Kriegsgefangenen und KZ-H\u00e4ftlingen angemessen zu w\u00fcrdigen. Stattdessen sei\u00a0 der eigene \u201eOpfer\u201c-Status kultiviert worden -\u201eWir haben lange genug unter dem Lager gelitten!\u201c-\u00a0 oder sogar versucht worden, die Vergangenheit zu besch\u00f6nigen, \u00e0 la \u201eSandbostel war kein KZ!\u201c, sagt Volland. Mit dem Buch h\u00e4tten er und Borgsen den Opfern ein Denkmal setzen wollen.\n<\/p>\n<h3>Widerspr\u00fcchlicher lokaler Umgang mit Geschichte<\/h3>\n<p>Bemerkenswerte regionale Auseinandersetzungen um Opferzahlen, den Zugang zum ehemaligen Lagergel\u00e4nde und finanzielle Schwierigkeiten verhinderten bis zum April 2005 die Errichtung einer Dokumentationsst\u00e4tte in Sandbostel. Nichtsdestotrotz k\u00f6nne in der Region nicht von einer klassischen Verdr\u00e4ngung des Geschehenen gesprochen werden, argumentiert Ehresmann. Stattdessen habe es eine \u201eErinnerungsverlagerung von dem historischen Ort der Tat zu dem Friedhof\u201c gegeben. \u201eDort gab es wiederum eine Umschreibung der tats\u00e4chlich dort liegenden Opfer und Toten hin zu regul\u00e4ren Kriegstoten. Gleichzeitig sind einige der Toten aber doch als KZ-H\u00e4ftlinge memoriert worden,\u201c merkt Ehresmann an. \u201eNur dass sie nicht Sandbostel sondern Neuengamme zugeordnet werden.\u201c Auch sei der Friedhof am Ortsausgang zwar gepflegt worden, \u201eallerdings als ein idyllischer Waldfriedhof.\u201c Andrerseits h\u00e4tten klassische Vier-Bilder-Postkarten mit Gru\u00df aus Sandbostel aus den 1970 und 80er Jahren immer die Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte abgebildet. Und zwar genau den Bereich mit den bestatteten KZ-Toten, so dass fast die Inschrift auf dem Gedenkstein f\u00fcr sie zu lesen sei. \u201eDie Erinnerungskultur hier vor Ort ist insgesamt eine sehr ambivalente und komplexe Sache,\u201c sagt er.<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDiese Komplexit\u00e4t im Umgang mit der Geschichte dokumentiert auch der heutige Zustand des Gel\u00e4ndes. Mittlerweile befindet sich ein \u00fcber drei Hektar gro\u00dfes Grundst\u00fcck mit elf der historischen Geb\u00e4ude im Besitz der Stiftung. Zwei der Holzbaracken verfallen, ihre D\u00e4cher sind eingest\u00fcrzt, die rechten Seitenfronten klaffen offen, schwarze Planefetzen ersetzen ehemalige Fenster. Andere Baracken sind trotz ihres unebenen Fundaments noch begehbar. In einer der ehemaligen Lagerk\u00fcchen st\u00fctzen Holzpfeiler sporadisch das Dach ab, eine der Au\u00dfenmauern fehlt. Unerforschter Bauschutt, bewachsene Erdh\u00fcgel, frisch gef\u00e4llte Eichen, Brennnesselrabatten und Dornenb\u00fcsche verdeutlichen die Herausforderung, den Ort angemessen zu gestalten. Ein Wegesystem existiert noch nicht. Bislang vermitteln vier metallene Sitzreihen unterschiedliche Blickwinkel auf die Architektur des Lagers. Besch\u00f6nigt wird hier nichts. Stattdessen bem\u00fcht sich die Stiftung in dieser ersten Phase um \u201eeine zur\u00fcckhaltende, schlichte Gel\u00e4ndegestaltung und die Sicherung der Geb\u00e4ude.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nSeit der Er\u00f6ffnung der Gedenkst\u00e4tte auf dem ehemaligen Lagergel\u00e4nde bringen nicht nur arch\u00e4ologische Ausgrabungen Teile der Geschichte zu Tage. Menschen aus der Umgebung rufen an oder kommen pers\u00f6nlich und stellen der Dokumentationsst\u00e4tte kunsthandwerkliche Gegenst\u00e4nde zur Verf\u00fcgung, die mit Stalag X B beschriftet sind und von Gefangenen im Lager angefertigt wurden. Flechtwerk, Schreibtischunterlagen, K\u00f6rbchen, Strohintarsien, Gem\u00e4lde und Schatullen von gr\u00f6\u00dftenteils sowjetischen Kriegsgefangenen, dienten w\u00e4hrend der Arbeitseins\u00e4tze auf den lokalen Bauernh\u00f6fen als Tauschware gegen Essen oder als Geschenke. \u201eMittlerweile k\u00f6nnen einige Sachen sogar bei E-Bay ersteigert werden,\u201c so Ehresmann.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nMehr als 1.500 Personen haben die Gedenkst\u00e4tte seit Anfang des Jahres besucht. Im zweiten Halbjahr 2007 waren es 2.500. Jetzt w\u00fcnscht sich die Stiftung weitere Hinweisschilder. Von Bremerv\u00f6rde im Norden und Zeven im S\u00fcden aus. Denn f\u00fcr Ortsfremde ist das ehemalige Stalag X B immer noch schwer zu finden. Doch scheint die jetzige Beschilderung Fr\u00fcchte zu tragen. Von der Landstra\u00dfe kommen zwei Radwanderer und fahren dann die ehemalige Lagerstra\u00dfe hinunter. Am Hinweisschild biegen sie ab, nach links, direkt zur Gedenkst\u00e4tte. Am Eingang des ehemaligen Lagers hei\u00dft die Bushaltestelle immer noch einfach \u201eIndustriegebiet.\u201c\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nText: Nina Schulz<br \/>\nFotos: Elisabeth Mena Urbitsch\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n\n<div class=\"ngg-galleryoverview ngg-template-caption\" id=\"ngg-gallery-848f436ee2ecc6f75ebe2594f054685a-16\">\n\n\n\t<!-- Thumbnails -->\n    \t\t\n\t<div id=\"ngg-image-47\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/sandbostel\/sandbostel1.jpg\"\n               title=\" \"\n               class=\"shutterset_848f436ee2ecc6f75ebe2594f054685a\" data-image-id=\"47\" data-src=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/sandbostel\/sandbostel1.jpg\" data-thumbnail=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/sandbostel\/thumbs\/thumbs_sandbostel1.jpg\" data-title=\"01_sandbostel\" data-description=\" \" >\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img 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href=\"http:\/\/www.gedenkstaette-sandbostel.de\">www.gedenkstaette-sandbostel.de<\/a>\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n\u00d6ffentliche Rundg\u00e4nge bietet die Dokumentations- und Gedenkst\u00e4tte am zweiten Sonntag eines Monats um 13.00 Uhr und um 15.00 Uhr an.\n<\/p>\n<h4>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/h4>\n<p>Reportage <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1638883&amp;\"><em>Sp\u00e4te Besinnung<\/em><\/a>, Frankfurter Rundschau, 2. Dezember 2008, S.11<br \/>\nReportage <em>Wegweiser in die Vergangenheit<\/em>, analyse&amp;kritik, no.528,  S.3\ufeff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt sie \u2013 mittlerweile. Eindeutige Wegweiser mit schwarzer Schrift auf wei\u00dfem Hintergrund. \u201eGedenkst\u00e4tte Lager Sandbostel\u201c ist dort zu lesen. Seit Dezember letzten Jahres weist das schlichte Schild an der Kreisstra\u00dfe des Ortes Selsingen auf das ehemalige Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Stalag X B in Sandbostel hin.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[8,10],"tags":[3,7],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16"}],"collection":[{"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16"}],"version-history":[{"count":33,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":436,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16\/revisions\/436"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/q-words.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}