{"id":143,"date":"2005-10-21T15:50:41","date_gmt":"2005-10-21T15:50:41","guid":{"rendered":"http:\/\/q-words.net\/?p=143"},"modified":"2016-04-02T11:00:01","modified_gmt":"2016-04-02T11:00:01","slug":"%e2%80%9eaha-da-sind-sie-diese-queers%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/q-words.net\/?p=143","title":{"rendered":"\u201eAha, da sind sie, diese Queers.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Schlagzeilen macht Polen nicht nur durch die aktuellen Wahlerfolge rechtsnationaler Parteien, sondern seit l\u00e4ngerem schon wegen Ausschreitungen gegen\u00fcber Lesben, Schwulen, Queers und Transgender-Personen. Dass in Polen gleichzeitig eine queer-theoretische und queer-aktivistische Szene floriert, wird dabei gerne \u00fcbersehen. \u00dcber die Herausforderungen queerer Theorie und Praxis berichten Joanna Mizieli\u0144ska und Tomasz Basiuk, die beide an der Universit\u00e4t Warschau unterrichten.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Gibt es f\u00fcr das Wort \u201equeer\u201d eine \u00dcbersetzung ins Polnische?<\/em><br \/>\nJoanna: Wir benutzen haupts\u00e4chlich das englische Wort. Das hat Vor- und Nachteile: manchmal erspart es uns Probleme und manchmal funktioniert \u201equeer\u201c im Polnischen als ein geheimes Wort, das nur Eingeweihten bekannt ist. F\u00fcr den Rest bedeutet es nichts. Manchmal wird \u201equeer\u201c auch als Abk\u00fcrzung f\u00fcr \u201eSchwule und Lesben\u201c benutzt. Dann aber in einem sehr identit\u00e4tspolitischen Sinn. \u201eIn-your-face\u201c- Politiken, die mit Queer Theory verbunden sind, werden dann nicht einmal erw\u00e4hnt. <sup><a href=\"#&sup1;\">1<\/a><\/sup>\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nTomasz: Es gibt eine \u00dcbersetzung, die einige von uns benutzt haben. Das Wort \u201eodmieniec\u201d. Das hat einen leicht archaischen Touch und bedeutet \u201ever\u00e4ndert\u201d oder \u201eanders\u201c. Urspr\u00fcnglich war es ein Pseudonym, das  die moderne Transgender-Dichterin Maria Komornicka verwendet,  die eine maskuline Pers\u00f6nlichkeit als Piotr \u201eOdmieniec\u201d Wlast angenommen hat. Das Wort \u201eodmieniec\u201d bedeutet zugleich \u201eInversion\u201c. Das ist ein altert\u00fcmlicher Begriff f\u00fcr Homosexualit\u00e4t, den einige Sexualwissenschaftler an der Wende zum 20ten Jahrhundert verwendet haben. Die Worte \u201equeer\u201d und \u201eodmieniec\u201d sind in ihren Etymologien sehr unterschiedlich. \u201eQueer\u201c kommt von einem alten germanischen Wort f\u00fcr \u201ediagonal, quer durch etwas gehen\u201c, \u201ediagonal hinausgehen \u00fcber\u201c oder \u201ewidersprechen\u201c. Hingegen deutet \u201eodmieniec\u201d an: \u201eInversion\u201c oder \u201eUmkehrung\u201c. Es kann auch \u201eVariante\u201c nahe legen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Queer Theory wird oft daf\u00fcr kritisiert, ein US-amerikanisches Import-Produkt zu sein. Welchen Ausdruck findet sie im polnischen Kontext?<\/em><br \/>\nTomasz: Zun\u00e4chst mal hat ein akademischer Diskurs \u00fcber Homosexualit\u00e4t, der nicht medizinisch ist, nicht von \u201eAbweichung\u201c handelt und nicht nach einem homosexuellen Gen sucht, einen gewissen Schock- Wert. F\u00fcr viele ist es eine Art freudiger \u00dcberraschung. Ein gewisses \u201eimportiertes\u201c Ansehen dieser Themen hat geholfen, sie auf die Agenda zu setzen. Andererseits ist nat\u00fcrlich die Frage wichtig: Wenn queer eine Reaktion auf Identit\u00e4tspolitiken US-amerikanischen Stils war, wie kann dieser Gedanke f\u00fcr einen polnischen oder gar europ\u00e4ischen Kontext \u00fcbersetzt werden? Identit\u00e4tspolitiken m\u00f6gen aus einem Gef\u00fchl geteilter Unterdr\u00fcckung und aus einer gemeinschaftlichen Entschlossenheit, etwas dagegen zu tun, hervorgehen. Aber das ist kaum die Geschichte von Queers in Polen, weil die lesbisch-schwule Bewegung erst in den sp\u00e4ten 1980er oder sogar 1990er Jahre entstanden ist. Im Aktivismus und noch mehr im akademischen Bereich fand queere Entwicklung zeitgleich mit so etwas wie der Homobefreiungsbewegung statt. Und nicht aufeinander folgend wie in den USA. Das unterscheidet unseren Kontext sehr von einem amerikanischen und auch vom westeurop\u00e4ischen Kontext.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nJoanna: Queer Theory wird haupts\u00e4chlich im akademischen Bereich praktiziert. Die LGBT Bewegung scheint noch in ihrer emanzipativen Phase zu sein. <sup><a href=\"#&sup2;\">2<\/a><\/sup> Das bedeutet, sie braucht noch eine relativ stabile Identit\u00e4t, um im Namen sexueller Minderheiten Rechte zu fordern. Aber Queer Theory liefert ein weitaus universelleres Handwerkszeug daf\u00fcr, sich der heterosexuellen Normativit\u00e4t unserer eigenen Kultur anzun\u00e4hern. Nat\u00fcrlich entstammt Queer Theory eigentlich aus der lesbisch-schwulen Bewegung und der Kritik daran. Aber: Wir haben das in Polen nicht erlebt, also was kritisieren wir wirklich? Und manchmal verkauft sich eine \u201eidentit\u00e4re Herangehensweise\u201c unter besonderen Umst\u00e4nden besser in der politischen Praxis. Das bedeutet, einige von uns werden Identit\u00e4tspolitiken gegen\u00fcber immer geteilter Meinung sein: in der Theorie kritisch und in der Praxis unterst\u00fctzend.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Im Jahr 2003 hat die Kampagne \u201eSollen sie uns doch sehen\u201d <sup><a href=\"#&sup3;\">3<\/a><\/sup> die \u00d6ffentlichkeit auf Anzeigetafeln und in einer Ausstellung mit Darstellungen homosexueller Paare konfrontiert. Was f\u00fcr Auswirkungen hatte diese Kampagne auf die polnische \u00d6ffentlichkeit und auf queere Politiken in Polen?\u2028 \t<\/em><br \/>\nJoanna: Die \u00d6ffentlichkeit ist auf die Diskriminierung entlang sexueller Orientierung aufmerksam geworden. Schwulen und Lesben hat die Kampagne wahrscheinlich auch bewusst gemacht, dass sie gegen Homophobie k\u00e4mpfen m\u00fcssen und sich nicht in ihren privaten R\u00e4umen verstecken k\u00f6nnen. Es hat die ganze Community aktiviert. Man k\u00f6nnte die Kampagne die Geburtsstunde lesbisch-schwuler Politik nennen. Nichtsdestotrotz existiert die lesbisch-schwule Bewegung in Polen schon seit den fr\u00fchen 1990er Jahren.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nTomasz: Die Kampagne war das Coming-Out der polnischen LGBTQ-Bewegung. Merkw\u00fcrdigerweise ist dies nicht passiert, weil die Leute die Poster gesehen und sich mit den Worten \u201eAha, da sind sie, diese Queers. Nat\u00fcrlich sehen wir sie jeden Tag\u201c, an die Stirn gefasst haben. Die Poster hingen nur in einigen gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten. In anderen St\u00e4dten waren sie verboten und in den meisten wurden sie innerhalb weniger Tage zerst\u00f6rt. Aber es gab einen riesigen Dominoeffekt. Medienexperten debattierten, ob diese Poster erlaubt sein sollten. Die Rechte tobte vor Wut und bezeichnete die Kampagne als \u201evisuelle Aggression\u201c, obwohl es sehr zahme Bilder von gleichgeschlechtlichen Paaren waren, die H\u00e4ndchen hielten und in Winterklamotten auf der Stra\u00dfe standen. Es gab diese politische Debatte \u00fcber freie Meinungs\u00e4u\u00dferung. Also: \u201eSollen sie uns doch sehen\u201c war eine doppelte Herausforderung: f\u00fcr uns Queers, uns sichtbarer zu machen und f\u00fcr die Mainstream-Kultur, es zu wagen, uns anzusehen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Welche Figur repr\u00e4sentieren Homosexuelle in der polnischen Gesellschaft? Ein Queer-Theoretiker hat es einmal so beschrieben, dass in Polen als einem post-sozialistischen Staat \u201eder Homosexuelle\u201d f\u00fcr \u201eden Bolschewiken, den Kommunisten\u201c steht. Deswegen k\u00f6nne er f\u00fcr kapitalistische Entwicklungen sch\u00e4dlich sein. Ist das auch ein subversives Image mit dem Ihr arbeitet?<\/em><br \/>\nJoanna: Dieser Tage ist die Figur des Homosexuellen mehr mit der EU verkn\u00fcpft. Ich habe j\u00fcngst die Verbindung der Themen Nationalismus und Homophobie diskutiert: inwiefern nationale Identit\u00e4t in Opposition zu dem Anderen konstruiert wird und der\/dem Anderen dann alles das zugeschrieben wird, was schlecht ist und keinen Platz in der eigenen Nation hat. In Polen kommt das B\u00f6se zu uns durch die unmoralische EU, die dringend die Erneuerung durch \u201eethische Werte\u201c brauche. Die w\u00fcrde Polen in die EU einbringen und daf\u00fcr k\u00e4mpfen. Diese \u201eethischen Werte\u201c sind: Respekt vor Religion (die nat\u00fcrlich immer Katholizismus ist), Familie und Tradition (die in diesem Diskurs Synonyme sind).\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nTomasz: Das positive Image, das LGBTQ-Aktivisten in der Kampagne gegen Homophobie forciert haben, konnte auf den Werbetafeln gesehen werden. Queers wurden als junge St\u00e4dterInnen dargestellt, nicht reich aber mutma\u00dflich aufstrebend. Einer der fotographierten 30 M\u00e4nner (und 30 Frauen) war bereits im mittleren Alter und einer war nicht wei\u00df. Bei genauerer Betrachtung haben die Fotographien eine neo-konservative Message \u00fcbermittelt. Homosexualit\u00e4t ist irgendwie Teil einer konsumorientierten Kultur und passt zum Kapitalismus. Die unterprivilegierten Gruppen, wie kleine Bauern oder Pension\u00e4re sind ausgeschlossen. Ich will die Kampagne auf dieser Basis nicht verdammen. Im Gegenteil, ich denke diese Bilder haben wichtige Arbeit geleistet. Es w\u00e4re aber naiv, nicht das sehr spezifische Toleranz-Argument zu sehen, das sie enthalten. Die Rechte, die nat\u00fcrlich fanatisch homophob ist, benutzt auf der anderen Seite sehr negative Bilder. Da k\u00f6nnten die Figur des\/der Homosexuellen und des\/der KommunistIn sehr gut zusammen passen. Aber die meisten Polen nahmen den Kommunismus eher als eine Bedrohung f\u00fcr die Familie und die nationale Identit\u00e4t wahr. Nicht als Bedrohung f\u00fcr den Kapitalismus. In Polen gibt es nur wenig \u00f6ffentlich sichtbare Nostalgie f\u00fcr den Kommunismus. Es wird mittlerweile aber immer deutlicher, das der Prototyp des\/der Homosexuellen der\/die J\u00fcdIn ist. Die bekannte antisemitische Haltung, die zunehmend diskreditiert wird, wird jetzt auf Queers umgeleitet. Wie die J\u00fcdInnen werden Queers stereotyp als \u201eanders\u201c pr\u00e4sentiert. Als eine Bedrohung von innen, eine Art Verseuchung mit epidemischem Potenzial.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Ein Queer- Aktivist aus dem fr\u00fcheren Jugoslawien sagte \u201eGlaubt ja nicht, dass wir als Queer-Aktivisten hier die gleichen Fehler machen m\u00fcssen, die ihr im Westen gemacht habt. Dass wir die gleichen Phasen von Assimilierung, Entradikalisierung und Integration durchlaufen m\u00fcssen.\u201c Was denkt ihr dar\u00fcber?\u2028<\/em><br \/>\nJoanna: Das US-Modell der LGBT Bewegung muss hinterfragt werden und wird die ganze Zeit hinterfragt. Eine Vertreterin der gr\u00f6\u00dften LGBT-Organisation in Finnland sage mir mal in einem Interview, dass die LGBT Organisationen aus Zentral- und Ost-Europa mit am sensibelsten, offensten und queersten sind. Vielleicht gibt es nicht den einen Entwicklungsweg der LGBT-Bewegung und wir m\u00fcssen nicht die gleichen Phasen wie die US-amerikanische Bewegung durchlaufen. Vielleicht ist das US-Model nur ein Zufall und nicht ein universelles und allgemeing\u00fcltiges Muster dessen, wo die Bewegung sich \u00fcberall hinentwickelt.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nTomek: Es steht uns auch frei unsere eigenen Fehler zu machen, oder? Es gibt sicherlich viel Platz f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse zwischen unterschiedlichen Schaupl\u00e4tzen und auch zwischen Ost und West. Hat Hannah Arendt nicht gesagt, eine erfolgreiche Revolution ist die, die es schafft eine neue Ordnung zu etablieren? Es gibt das Paradox, dass einige der gestrigen Revolution\u00e4re die heutigen Funktion\u00e4re sind. Das ist aber ein generelles Ph\u00e4nomen. Also machen wir wahrscheinlich den \u201eFehler\u201c, je fr\u00fcher desto besser. Das bedeutet aber nicht das Ende. Ich akzeptiere die Idee, dass es immer jemanden geben wird, der oder die radikaler ist als ich.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<em>Wie gestaltet sich das vielbeschworene Zusammenspiel von Queer Theory und queeren Politiken in Polen?<\/em><br \/>\nTomasz: Akademische Forschung sollte nicht einfach mit politischem Aktivismus gleichgesetzt werden, obwohl es nat\u00fcrlich viele gemeinsame Interessen gibt. Selbst wenn man Foucaults These akzeptiert, dass Wissen ein Machtinstrument ist, ist Aktivismus doch eine Menge mehr als das. Die Produktion von Wissen kann eine Form des Aktivismus sein, muss es aber nicht. Diese wechselseitige Beziehung zwischen Aktivismus und Theorie ben\u00f6tigt eine gewisse Demut oder sie riskiert, eine leere Geste zu werden. Die feministische Bewegung war in Polen queeren Anliegen gegen\u00fcber unglaublich unterst\u00fctzend. Es wirklich die Errungenschaft der Feministinnen und nicht unsere. Und es ist umgekehrt sehr wichtig, dass eine queere Argumentation ganz explizit deutlich macht, dass Patriarchat und Zwangsheterosexualit\u00e4t miteinander verbundene Ph\u00e4nomene sind.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nJoanna: Heute in Polen \u00fcber queere Politik zu sprechen ist schwierig. Zwischen queerer Theorie und Praxis besteht eine riesige Diskrepanz. Gleichzeitig arbeiten Theorie-ProduzentInnen in verschiedenen Organisationen und machen sie queeren Thematiken gegen\u00fcber aufgeschlossener. Allerdings kann man sich einen radikalen queeren Aktivismus hier auch nur schwer vorstellen, wenn schon so zahme Aktionen wie \u201eSollen sie uns doch sehen \u201c solche Spannungen hervorrufen. Die Diskrepanz von Theorie und Praxis ist jedenfalls nicht nur schlecht. Die Bewegung braucht ihre KritikerInnen. Die KritikerInnen brauchen die Bewegung.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nJoanna Mizieli\u0144ska unterrichtet im Bereich Gender Studies am Institut f\u00fcr Angewandte Sozialwissenschaften an der Universit\u00e4t Warschau in Polen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nTomasz Basiuk unterrichtet am American Studies Center an der Universit\u00e4t Warschau in Polen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nInterview und \u00dcbersetzung aus dem Englischen: Nina Schulz\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nAnmerkungen:<br \/>\n<sup id=\"&sup1;\">1<\/sup> \u201cIn your face\u201c bedeutet im Englischen: offensiv, offen und direkt, kein Wegschauen erm\u00f6glichend.<br \/>\n<sup id=\"&sup2;\">2<\/sup> LGBT steht f\u00fcr Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Transsexual.<br \/>\n<sup id=\"&sup3;\">3<\/sup> Organisiert hat das Ganze die \u201eKampagne gegen Homophobie\u201c, die 2001 als nicht-staatliche Organisation gegr\u00fcndet wurde und in ganz Polen t\u00e4tig ist. Die Darstellungsidee kam von der K\u00fcnstlerin Karolina Bregula.<\/p>\n<h4>Ver\u00f6ffentlichungen:<\/h4>\n<p>Interview <em>\u201eAha, da sind sie, diese Queers&#8221;<\/em>, analyse&#038;kritik, 21.10.2005, S.11<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlagzeilen macht Polen nicht nur durch die aktuellen Wahlerfolge rechtsnationaler Parteien, sondern seit l\u00e4ngerem schon wegen Ausschreitungen gegen\u00fcber Lesben, Schwulen, Queers und Transgender-Personen. 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