{"id":137,"date":"2009-03-20T15:13:31","date_gmt":"2009-03-20T15:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/q-words.net\/?p=137"},"modified":"2011-04-28T10:09:53","modified_gmt":"2011-04-28T10:09:53","slug":"amsterdam-sieht-rot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/q-words.net\/?p=137","title":{"rendered":"Amsterdam sieht Rot"},"content":{"rendered":"<p>[Not a valid template] Sexarbeiterinnen verlieren zugunsten zweifelhafter Ausstellungsr\u00e4ume ihren Arbeitsplatz.  Auf dem Kopfsteinpflaster rund um die Oude Kerk, die Alte Kirche im Herzen des Rotlichtviertels von Amsterdam, klappern keine hochhakigen Abs\u00e4tze. Stattdessen sind in den schmalen Gassen knappe, kokett werbende Klopfger\u00e4usche an Schaufenstern, klappende T\u00fcren und gesch\u00e4ftige Schritte zu h\u00f6ren.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nManchmal enden letztere abrupt vor einem der Schaufenster, um dann vom schweren tiefroten Samt zugezogener T\u00fcrvorh\u00e4nge verschluckt zu werden. Geht es nach den Pl\u00e4nen der Stadt, wird das sichtbare Sexgewerbe neuen Gentrifzierungskonzepten weichen. Im gleichen Atemzug soll das Rotlichtviertel, ein Markenzeichen der Metropole, umgedeutet werden.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nEs wird langsam dunkel. Hellrote Leuchtstoffr\u00f6hren umrahmen einfache Glast\u00fcren und strahlen jetzt noch imposanter als bei Tageslicht. Sie zeigen an, dass hier der Sexarbeit nachgegangen wird. 24 Stunden lang, sieben Tage die Woche. In den sogenannten Sex-Schaufenstern spiegeln sich die verwinkelten, von der Zeit in Mitleidenschaft gezogenen Zinnen und bogenf\u00f6rmigen Fenster der Kirche wieder. Die Gleichzeitigkeit von Religion und Prostitution hat in diesem Stadtteil seit dem dreizehnten Jahrhundert Tradition. Gern gesehen wurde es damals nicht. Sexarbeiterinnen galten als Opfer m\u00e4nnlicher Begierden und fanden sich h\u00e4ufig in Rehabilitationsh\u00e4usern wieder, die sie zur\u00fcck auf den Pfad der Tugend f\u00fchren sollten.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n&#8220;Damals wurden Frauen f\u00fcr ihre Arbeit bestraft. Heute werden sie wieder bestraft. Obwohl es damals wie heute ganz Andere treffen sollte,&#8221; kommentiert Berna Meijer vom Informationszentrum f\u00fcr Prostitution in Amsterdam. In einem abgelegenen Winkel der Oude Kerk versammelt die dynamische Mittdrei\u00dfigerin eine kleine Gruppe von TouristInnen um sich. &#8220;Bitte stellen Sie sich w\u00e4hrend unserer Tour nicht direkt vor die Fenster der Sexarbeiterinnen&#8221;, merkt sie an. &#8220;Die Damen k\u00f6nnen schlecht ihre Dienstleistungen anbieten, wenn wir den Blick versperren&#8221;, f\u00fcgt sie hinzu und streicht sich schmunzelnd ihr rotbraunes Haar aus dem Gesicht. &#8220;Wir haben lange und hart daran gearbeitet, Prostitution aus ihrem Schattendasein zu befreien. Wenn sie in diese Ecke zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wird, dann wird es gef\u00e4hrlich.&#8221; Meijer, die studierte Sozialwissenschaftlerin mit einem Abschluss in der Geschichte der Prostitution von Amsterdam, wei\u00df, wovon sie spricht.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<h3>&#8220;Erotisches\u201c Design<\/h3>\n<p>Im Verlauf der Rotlichtviertel-Tour bezieht sie sich immer wieder kritisch auf die aktuelle Politik der Stadt. In den Niederlanden sind Bordelle zwar seit dem Jahr 2000 legal. Sexarbeit kann dort als eigenst\u00e4ndiges Gewerbe angemeldet werden. Aber im September 2007 hatte Amsterdams B\u00fcrgermeister Job Cohen angek\u00fcndigt: &#8220;Fensterbordelle zu schlie\u00dfen geh\u00f6rt zum Kampf gegen Menschenhandel und Schattenwirtschaft.&#8221;\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDamals erwarb die staatliche Wohnungsbaugenossenschaft kurzerhand 18 Geb\u00e4ude mit 51 sogenannten Sex-Schaufenstern zum Preis von insgesamt 25 Mill. Euro. Dabei bediente sie sich einem juristisch-politischen Instrument namens Bibob. Mit dessen Hilfe wird die Herkunft der Einnahmen von Rotlichtunternehmern unter die steuerrechtliche Lupe genommen. Falls ein Immobilienerwerb dem Zweck der Geldw\u00e4sche gedient hat, kann der B\u00fcrgermeister den Betreibern ihre Lizenz entziehen. Anderen Eigent\u00fcmern gef\u00e4llt die anvisierte Ver\u00e4nderung des Viertels nicht. Sie verkauften ihre Immobilien freiwillig. Bis heute brachte die Stadt, beziehungsweise die staatliche Wohnungsbaugenossenschaft, so insgesamt 40 Geb\u00e4ude in ihren Besitz. Vorgesehen ist, die H\u00e4lfte der 482 Schaufenster und damit die Arbeitsr\u00e4ume vieler Sexarbeiterinnen zu schlie\u00dfen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nSeit Anfang 2008 soll das st\u00e4dtische Konzept &#8220;Red Light Fashion&#8221; den angeschlagenen Ruf des Viertels verbessern: DesignerInnen stellen jetzt in 16 ehemaligen &#8220;Sex-Schaufenstern&#8221; ihre Produkte aus. Mietfrei. Mit der Umsetzung der Idee verloren Sexarbeiterinnen ihren Arbeitsplatz. Der musste Ausstellungsr\u00e4umen unentdeckter, aber umso ambitionierterer Talente weichen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nZu sehen sind Ledertaschen in K\u00f6rperform, die auf den Namen Aphrodite h\u00f6ren, Hemden aus Packpapier und Pumps mit blauem Wildleder im Fischdesign. Die Mehrzahl der Ausstellungsgegenst\u00e4nde stellt den eher verzweifelt anmutenden Versuch dar, das Thema Sex oder Sex-Industrie k\u00fcnstlerisch aufzugreifen. \u201eRed Light Design\u201c pr\u00e4sentiert sich als angeblich progressives Programm der Stadt. Wie die Installation von Ted Noten, einem stadtbekannten K\u00fcnstler. In einem ehemaligen Schaufenster finden sich dessen strahlend gelbe Produktklappen im Stil der niederl\u00e4ndischen Fastfood-Kette FEBO. Statt frittierter Leberwurstkroketten sind auf den Essenspappen Plastikringe drapiert. In verspielten Lettern prangt \u00fcber der Schnell-Schmuck-Ausgabe &#8220;Sei nett zu einem M\u00e4dchen und kauf\u00b4 ihr einen Ring&#8221;. &#8220;Das sind einfach billige Plastikringe aus China. Die taucht er dann in rote Farbe und verkauft sie f\u00fcr nur 2,50 Euro&#8221;, erl\u00e4utert ein junger Herr, der gleich drei Ringe erworben hat, &#8220;Jetzt habe ich wenigstens etwas von Ted Noten&#8221;.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<h3>Hausbesetzungen verhindern<\/h3>\n<p>Was wie eine neue Form des Stra\u00dfentheaters wirkt, ist der sichtbar gewordene Gentrifizierungsplan der Stadt. Der tr\u00e4gt den schlichten Titel &#8220;Projekt 1012&#8221;, benannt nach der Postleitzahl des Bezirks, und sollte das &#8220;Herz von Amsterdam&#8221; im Sturm erobern. Nett wollte die Stadt wohl auch sein, als sie die historischen Geb\u00e4ude im Rotlichtviertel erwarb, kurzerhand die Fensterbordelle zumachte und meinte, so gegen den Menschenhandel in der Sexindustrie vorzugehen.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nSanne Kroon von der Nichtregierungsorganisation Bonded Labour in the Netherlands (BLinN), die sich mit Formen der &#8220;modernen Sklaverei&#8221; besch\u00e4ftigt, sieht das ganz anders. BlinNs B\u00fcro befindet sich in einem ebenerdigen Kubus mit Glasfront, an einer belebten Einkaufsstra\u00dfe, jenseits der umstrittenen Zone. &#8220;Wenn es wirklich darum geht, moderne Sklaverei zu verhindern, sollten die Menschen gesch\u00fctzt werden, denen geholfen werden soll. Das ist von Seiten der Stadt \u00fcberhaupt nicht geschehen.&#8221; Vielmehr sieht die resolute Campaignerin andere Zielsetzungen hinter den geschilderten Ma\u00dfnahmen. &#8220;Das Image von Amsterdam soll umstrukturiert und das seichte Unterhaltungsangebot abgeschafft werden. Der besagte Kampf gegen den Menschenhandel ist nur eine Ausrede, um solche Pl\u00e4ne durchzusetzen. Das hier hat absolut gar nichts damit zu tun, Opfer moderner Sklaverei zu sch\u00fctzen.&#8221;\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nZahlen zu Opfern von Menschenhandel im Rotlichtbezirk oder in der Sexindustrie in Amsterdam habe sie nicht. Und die ver\u00f6ffentlichten Zahlen der Polizei seien sehr gewagt. Angeblich w\u00fcrden 50-90% der Frauen dazu gezwungen, in der Prostitution zu arbeiten. &#8220;Ohne zu definieren, was die Polizei mit gezwungen meint. Das bedeutet jedenfalls nicht, dass ein Gro\u00dfteil der Frauen, die in der Sexindustrie arbeiten, Opfer von sogenanntem Menschenhandel sind&#8221;, betont Kroon nachdr\u00fccklich.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nSchlichtweg bizarr findet sie das Vorgehen der Stadt. &#8220;Kriminelle Aktivit\u00e4ten h\u00f6ren doch nicht auf, wenn man jemandem ein Geb\u00e4ude wegnimmt und die Fenster der Frauen schlie\u00dft.&#8221; Je weniger legale Bordelle es gebe, desto mehr wanderten Sexarbeiterinnen in den informellen Sektor ab. Der k\u00f6nne noch weniger kontrolliert werden. Au\u00dferdem seien Frauen dort viel gef\u00e4hrdeter und anf\u00e4lliger f\u00fcr Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nSchlie\u00dflich vergleicht die Campaignerin die Situation mit einem anderen Gewerbe. &#8220;Wenn sich in einer bekannten Shoppingmeile mit gro\u00dfen Marken wie Chanel und Gucci herausstellt, dass die Hausbesitzer in kriminelle Machenschaften verwickelt sind, kann ich mir kaum vorstellen, dass alle Schaufenster einfach geschlossen und die Gesch\u00e4ftsleute heraus geworfen w\u00fcrden. Denen w\u00fcrde ein anderer Ort in der Stadt angeboten werden. Und genau das ist mit den Prostituierten nicht passiert.&#8221;\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nWelche Probleme das mit sich bringt, skizziert Metje Blaak, ehemalige Sexarbeiterin und Pressesprecherin der Sexarbeiterinnengewerkschaft &#8220;De Rode Draad&#8221;. &#8220;Die Frauen tauchen einfach unter. Wohin sie gehen, wissen wir nicht.&#8221; Einfach hinnehmen wolle die Gewerkschaft solche Entwicklungen jedenfalls nicht. Aber eine traditionelle Demonstration zu organisieren sei schwierig. &#8220;Die Frauen m\u00f6chten ihr Gesicht nicht in der Zeitung sehen. Viele von ihnen f\u00fchren schlie\u00dflich ein Doppelleben&#8221;, erkl\u00e4rt Blaak.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nWiderstand regt sich auch am Ort des Geschehens. Plakate mit den Worten &#8220;H\u00e4nde weg von den Wallen&#8221;, wie das Viertel geschichtsbewusst genannt wird, zieren Bars, Souvenirl\u00e4den und Coffeeshops. Als unaufgeregte Illustration dient ein umfallender Begrenzungspoller, der durchaus mehrdeutig gelesen werden kann. Die Seitenstra\u00dfen um den Oudezijds Achterburgwal, die Hauptader des Sexgewerbes, sind jetzt als &#8220;hohes Risikogebiet&#8221; eingestuft. Die AnwohnerInnen scheinen davon wenig beeindruckt. &#8220;Sexarbeit und Drogen haben hier immer dazu geh\u00f6rt. Wo es Gesetze gibt, werden sie gebrochen&#8221;, erkl\u00e4rt eine \u00e4ltere Dame stoisch.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nDas vermeintlich erotische Modekonzept, das jetzt in die Schaufenster eingezogen ist, kommt bei vielen nicht an. Kaufen k\u00f6nne man nichts, es gebe keine Interaktion mit den DesignerInnen. Das Ganze sei wenig transparent. Ein gem\u00fctlich wirkender Endzwanziger ereifert sich. &#8220;Es kann doch nicht einfach dort Mode ausgestellt werden, wo vor kurzem noch jemand seinen Arbeitsplatz hatte. Schlie\u00dflich gibt es kein Problem mit der Prostitution, sondern vielmehr mit betrunkenen britischen Touristen.&#8221; Nichtsdestotrotz k\u00f6nnen die DesignerInnen bis zum Sommer dieses Jahres in den R\u00e4umen bleiben. Ein weiteres Nutzungskonzept der Stadt ist der \u00d6ffentlichkeit bisher nicht vorgestellt worden.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\n<h3>Untertauchen<\/h3>\n<p>Marieke van Doorninck, Abgeordnete der Gr\u00fcn-Linksfraktion im Stadtparlament, \u00fcberrascht das nicht. &#8220;Red Light Fashion ist vor allem eine Ma\u00dfnahme gegen Hausbesetzungen&#8221;, erl\u00e4utert sie. Mit Hilfe der Bibob-Regelung habe die Stadt erst einmal historische Geb\u00e4ude zur\u00fcckgekauft und strebe nun die Veredelung und Aufwertung des gesamten Stadtteils an. &#8220;Nur verl\u00e4uft diese Aufwertung immer nach dem gleichen Muster, so dass sich Stadtzentren weltweit immer \u00e4hnlicher sehen&#8221;, kritisiert sie. Stattdessen pl\u00e4diert van Doorninck, die in den Aussch\u00fcssen f\u00fcr Stadtentwicklung und Sozialpolitik in Amsterdam arbeitet, f\u00fcr eine &#8220;Schau der Vielfalt und Toleranz&#8221; im Rotlichtviertel. Denn bisher sei die Unterhaltungsindustrie im umstrittenen Bezirk eine reine Monokultur.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nAls wissenschaftliche Expertin auf dem Gebiet der Sexarbeit merkt van Doorninck au\u00dferdem an, dass die Legalisierung von Sexarbeit im Jahr 2000 noch nicht eingebettet worden sei. Sexarbeiterinnen sollten arbeitsrechtlich, sozial und politisch erm\u00e4chtigt werden. Au\u00dferdem m\u00fcsse auch neuen EntrepreneurInnen in der Sexindustrie der Weg geebnet werden. &#8220;Aber von Vernunft ist diese Debatte nicht gepr\u00e4gt&#8221;, bemerkt sie kopfsch\u00fcttelnd.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nIm umstrittenen Herz der Stadt glitzert das Rotlicht der Leuchtstoffr\u00f6hren in den Grachten. Nur eine Dame steht noch drau\u00dfen, in dem Land, in dem Stra\u00dfenprostitution illegal ist: Belle. In hochhakigen Pumps stemmt sie selbstbewusst ihre H\u00e4nde in die bronzefarbenen H\u00fcften. Ihr Haar ist hochgesteckt. Im Schatten der Oude Kerk f\u00e4llt sie kaum auf. Belle ist eine ein Meter hohe Statue. Ein Denkmal mit der Inschrift: &#8220;Respektiert Sexarbeiterinnen auf der ganzen Welt.&#8221;\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nGanz in der N\u00e4he beendet Berna Meijer ihren Rundgang mit einem \u00e4hnlichen Pl\u00e4doyer: &#8220;Die Frauen sollten die Chance bekommen, selbst zu bestimmen: \u00fcber ihr Leben, ihren K\u00f6rper und ihr Gesch\u00e4ft.&#8221; Hinter ihr wird wieder ein Vorhang zugezogen. Wie zur Bekr\u00e4ftigung ihrer Worte.\n<\/p>\n<p style=\"margin-top:12px;\">\nText: Nina Schulz<br \/>\nAlle Fotos: Elisabeth Mena Urbitsch\n<\/p>\n\n<div class=\"ngg-galleryoverview ngg-template-caption\" id=\"ngg-gallery-e802520445cd2c9f5e07d007aecef278-137\">\n\n\n\t<!-- Thumbnails -->\n    \t\t\n\t<div id=\"ngg-image-23\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/amsterdam\/amsterdam_red_light1.jpg\"\n               title=\" \"\n               class=\"shutterset_e802520445cd2c9f5e07d007aecef278\" data-image-id=\"23\" data-src=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/amsterdam\/amsterdam_red_light1.jpg\" data-thumbnail=\"http:\/\/q-words.net\/wp-content\/gallery\/amsterdam\/thumbs\/thumbs_amsterdam_red_light1.jpg\" data-title=\"amsterdam_red_light1\" data-description=\" \" >\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"amsterdam_red_light1\" alt=\"amsterdam_red_light1\" 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